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Alle Jahre wieder begeben sich Millionen Menschen auf die Reise in den Urlaub. Was früher Manchen, wenn überhaupt, meist nur im Sommer möglich war, verteilt sich heute über das ganze Jahr und über alle Altersgruppen. Durch mehr Urlaubstage, mehr Wohlstand und mehr Mobilität gibt es heute Urlaub in der Vor-Neben- und Hauptsaison, also im ganzen Jahr, und jeder Punkt der Erde kann mit den modernen Transportmitteln erreicht werden.

Aber auch im Geschäftsleben sind Reisetätigkeiten an der Tagesordnung. Globalisierung sowie nationale und internationale Geschäftsbeziehungen erfordern Reisen zu Meetings, Konferenzen und Kunden.

Ebenso gehen viele Waren und Produkte auf Reisen, ob mit dem Schiff, dem Flugzeug, der Bahn oder dem LKW, damit die Regale gefüllt sind, wenn wir einkaufen gehen.

Auch wenn in Zeiten einer Pandemie die Reisetätigkeiten stark eingeschränkt sind, bei all den unterschiedlichen Formen von Reisen sind zwei Dinge unverzichtbar:

ein Ziel und die Vorbereitung.

Es ist unvorstellbar eine Reise anzutreten, ohne ein klares Ziel zu haben, ohne zu wissen, wo es hingeht. Eine Reise macht nur dann Sinn, wenn der Zielort klar definiert ist und man vorher weiß, wohin die Reise geht.

Auch wird keiner eine Reise unternehmen, ohne sich vorher Gedanken zu machen, was ihn am Zielort erwartet. Wie sind die klimatischen Bedingungen dort, welche Kleidung nehme ich dafür mit, was muss ich mitnehmen, um einen angenehmen und unbeschwerten Aufenthalt am Reiseziel zu haben.

Auch unser Leben wird mit einer Reise verglichen. Gerade beim Tod eines Menschen spricht man sehr häufig von seiner letzten Reise, die er oder sie angetreten hat. Deshalb muss sich jeder die Frage stellen:

Wohin geht eigentlich meine Reise ?

Wie sieht es denn mit meiner Reisevorbereitung - gerade für die letzte Reise - aus ?

Es wäre wirklich fatal und unglaublich fahrlässig, wenn wir keine Vorbereitungen für diese letzte Reise, die jeder Mensch einmal antreten wird, treffen würden. Denn bei dieser Reise geht es nicht um einen mehrwöchigen Urlaub, sondern darum, wo und wie wir die Ewigkeit verbringen werden.

Die Bibel, Gottes lebendiges Wort, ist ein genialer Reiseführer, nicht nur für unser Leben hier auf dieser Erde, sondern auch für unser Reiseziel auf unserer letzten Reise.

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. 

Hebräer 9,27

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

Johannes 5,24

Das soll keine Angst machen, aber es gibt nun mal nur diese zwei möglichen Ziele für uns Menschen auf unserer letzten Reise:

entweder das Gericht Gottes,

vor dem keiner bestehen kann und deshalb zu ewiger Verdammnis verurteilt wird, wie uns Gottes Wort in dem letzten Buch der Bibel ganz klar und unmissverständlich aufzeigt:

Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen                      

Offenbarung 20,15

oder ewiges Leben in der Herrlichkeit Gottes, das andere Ziel, das ebenfalls in der Offenbarung beschrieben ist:

Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Offenbarung 21,3b+4

Jesus Christus, der Sohn Gottes, dem Schöpfer der Erde und von uns Menschen, hatte sich vor 2000 Jahren auch auf eine Reise begeben. Diese Reise wurde schon vorbereitet, bevor wir Menschen er-schaffen wurden. In 1. Mose teilt Gott den ersten Menschen diese Reiseplanung mit, nachdem sie durch die Sünde – den Ungehorsam gegenüber Gott – verurteilt waren, ein Leben getrennt von Gott zu führen, an dessen Ende der Tod stand. Gott hat seinen eigenen Sohn auf die Reise geschickt, mit einem klaren Ziel.

Er sollte die Herrlichkeit Gottes verlassen und als Mensch auf diese Erde kommen, um den Menschen zu zeigen, wie Gott ist und wie die Trennung zu ihm aufgehoben werden kann. Indem er sich stellvertretend für die Sünden der Menschen richten lässt und die Strafe dafür durch seinen Tod am Kreuz von Golgatha auf sich nimmt.

ICH bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.

Johannes 10,10

Aber hier war die Reise noch nicht zu Ende. Jesus Christus ist auferstanden und lebt und ist wieder in die Herrlichkeit seines Gottes und Vaters zurückgekehrt mit dem Ziel, dort alles für uns vorzubereiten, wenn wir an ihn glauben.

Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?

Johannes 14,2+3

Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde und allen Lebens, möchte mit uns Menschen so zusammenleben, wie mit den ersten Menschen im Paradies. Damit das möglich sein kann, musste der ewige Tod beseitigt und die Sünde verurteilt werden. Das geschah am Kreuz von Golgatha, wo Jesus Christus stellvertretend für uns ins Gericht ging und unsere Strafe auf sich genommen hat.

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